Archivbild aus dem Jahr 2019

09.07.2020
Eine Schießanlage für Lorenzen?

Eine Anmerkung zum MZ Artikel vom 08.07.2020.

Überrascht waren auch wir, als der Investor nochmals um einen Termin für die Vorstellung des Projekts „Schießanlage“ gebeten hatte. Allerdings waren sowohl BM Hauner als auch der Fraktionsvorsitzende, Robert Wachtveitl, aufgeschlossen, dem Investor die Möglichkeit zu geben, neutral seine Informationen darzustellen. Zu dem Treffen erschienen auch die jeweiligen anderen Fraktionsvorsitzenden, sodass allen zeitgleich die Pläne vorgestellt wurden.

Nach der Ausführung sollten die Vorsitzenden die Informationen an ihre Fraktionen kommunizieren und anschließend ein Stimmungsbild an den Investor weitergeben. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass es im Marktrat zehn neue Mitglieder gibt, die bisher noch nicht offiziell über die Pläne informiert sind. 

Doch so weit kam es gar nicht. Bereits bevor der Investor überhaupt Unterlagen zur Information an die Mitglieder verteilt hatte, tauchte bereits der Artikel in der MZ auf. 

Überraschend für uns, dass alle Fraktionen angeblich bereits wenige Tage nach dem Treffen ihre Meinungen gebildet und diese der MZ kundgetan hatten, ohne überhaupt Unterlagen dazu zu haben. Wie wir mittlerweile erfahren haben, zitierte die MZ mindestens eine Fraktion, ohne tatsächlich dort nachgefragt zu haben. Dies spiegelt den mäßigen Informationsstand des Zeitungsschreibers wieder. Der Verfasser schrieb in der Online Ausgabe auch von dem damals geplanten Platz der Schließanlage in Lorenzen.

Wenn man sich nicht umfassend informiert, kann man natürlich nicht wissen, dass der Grundstückseigentümer mittlerweile gar nicht mehr bereit ist, seinen Grund zur Verfügung zu stellen. Dies teilte der Eigentümer bereits selbstständig der MZ mit, so dass es immerhin noch in der Druckausgabe berichtigt stand. 

 

Solch einseitige Berichterstattung, ohne umfassende Information, bezweckt natürlich falsche Eindrücke und fördert eine verzerrte Meinungsbildung bei den Bürgerinnen und Bürgern. Schade, dass hier keine Berichterstattung auf neutraler Basis stattfand. 

 

Wir Freien Wähler informieren uns erst und ermöglichen allen Mitgliedern ihre eigenständige Meinungsbildung.  So werden wir auch in Zukunft verfahren. 

 

Der Artikel vom November 2019